Der große Abschied *Karakol 405 KM

Der Sauerländer musste zum Flughafen. Die Reise trennt sich in zwei Wege. Früh am Morgen ca. 4 Uhr fuhr ich ihn mit der reparierten Alp zum Flughafen und wir haben noch einen Kaffee zusammen getrunken. In Abschied nehmen war ich noch nie gut. War ein scheiß Gefühl eine Person ziehen lassen zu müssen, in dem Gedanken die kommenden KM alleine zu bestreiten. So war es aber bereits im Voraus geplant und ob wir uns nun aus der Mongolei aus trennen würden, oder in diesem Fall aus Bishkek – es macht keinen Unterschied.

Nach dem Kaffee am Flughafen sagten wir auf Wiedersehen und ich fuhr wieder zum Hotel, um die Mütze voller Schlaf aufzuholen. Viele Personen standen am Straßenrand, welche alle von den Außenbezirken in die Stadt trampten, um dann dort zu arbeiten. Einen habe ich dann mitgenommen. In frische 5 Grad am Morgen fuhren wir zusammen in Richtung Innenstadt. Er hatte eine schlapprige Hose an und ein dünnes Hemd. Muss echt kalt gewesen sein führ ihn, jedoch freute er sich so sehr, dass ihn einer mitgenommen hat und die Kälte geriet in Hintergrund. Wir fuhren zu Beginn 50 KM/h , 60 KM/h , er sagte immer „ok, ok“, naja bei „90 KM/h war es „njet ok, njeet ok, stop stop“. Naja, dann fuhren wir halt wieder 60 KM/h. War auch ok 😀

Am Hotel angekommen, erst einmal hingelegt und bis 11 Uhr geschlafen. Im Anschluss meine Sachen alle gepackt und in Richtung Motorrad gebracht. Der zweite Abschied nahte. Die Hotelbesitzer, welche sich in der Zeit eine kleine Freundschaft aufgebaut hatte, standen da zum Abschiedsfoto. Jeder durfte mal auf das Motorrad. Wir besprochen was mein Plan für die nächste Zeit wäre und wie es weitergehen soll. Vl. treffen wir uns eines Tages wieder. Somit fuhr ich auch noch in die Stadt um Kadyr Auf Wiedersehen zu sagen. Wir tranken noch einen Kaffee und meine Reise war zum letzten Mal aus Bishkek in Richtung Kazachstan aufgebrochen. Ein Backpacker und Fernreise Hostel, betrieben vom Italiener „Memo“ war das Ziel der Reise.

Unterwegs ging es los mit der schönen Bekanntschaft der kyrgyzischen Polizei. Gefühlt waren spätestens alle 100 KM nur korrupte Polizisten, die alles versuchten um an dein Geld zu kommen. Einst hatte ich angehalten und wartete auf den Polizisten und sein Kollege. Leider war sein Kollege aber anscheinend in einen Streit verwickelt, welcher eskalierte. Ich ergriff die Chance und fuhr einfach weiter… Wurde oft genug angehalten und musste oft genug einfach bezahlen, auch wenn es nicht gerechtfertigt war. Da komme ich später noch einmal in Russland drauf zu sprechen.

Eigentlich suchte ich Memos Gueshouse als Ziel auf, da es dort eine Sauna gäbe, welche leider im Umbau sich befand. Naja….

Spannende Tage folgten.

*Memos Guesthouse von außen – sehr unscheinbar und schwer zu finden, aber toll „europäisch“ ausgebaut.

*Celia über Horizon Unlimited kennengelernt, mit ihren geliehenen Krad

*Memo und Celia vor der Wohnungstür mit dem Haus-Kater im Hintergrund

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