Polatli – Kappadokien (Baloons) *364 km *67 km

Am Morgen haben wir uns schließlich etwas Zeit gelassen und ich konnte endlich Griechenland nachziehen. Den ganzen Tag fahren und dennoch relativ Zeit zu finden halbwegs aktuell zu bloggen ist einfach echt schwierig. Also dann, wir schwingen unsere Ärsche in Richtung Motorräder und wollen diese bepacken. Wir haben einen schönen Camping platz gefunden und ich lasse einfach mal Bilder für sich sprechen. Wer lustig ist, kann gerne die Historie googeln 😉

Am zweiten Tag haben wir es geschafft früh am Morgen den Sonnenaufgang mitzunehmen und das Ballon Schauspiel zu verfolgen. Einfach gigantisch im Licht des Sonnenaufgang so viele Ballons zu sehen! Wir sind ein wenig durch die Berge und das umliegende Gebiet getuckert, um einfach nur die Landschaft zu genießen. Wie heißt es so schön? „Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck :D“ – So war ein kleiner Junge auf seinem Radel unterwegs, den Berg auf und ab. Kurzfristig einfach mal entschlossen ihn ein wenig zu „ziehen“. Er krallte sich an den Spanngurt , welcher sonst immer die Gepäckrollen auf dem Koffer hält und los ging die Fahrt.

Laut Navi, 30 KM/h war ok. 40 KM/h, hat er schon etwas angestrengt geschaut. Bei 50 KM/h war buchstäblich das Grinsen aus dem Gesicht geflogen, sodass wir wieder freiwillig die Freude bei knappen 30 KM/h aufgenommen haben.

Er freute sich riesig und als wir bei seinen Kumpels 3 KM später ankamen, war das Geschrei vor Freude groß und er der Held des Tages 😀 Der Sonnenaufgang am nächsten Tag war einfach gigantisch, echt nicht zu übertreffen so ein Schauspiel:

Wir tuckerten eifrig weiter, um diese unendliche Weite und schöne Landschaft zu erkunden. Wir haben einen Punkt erreicht, an den wenige Deutsche oder generell andere Touristen kommen und genießen es stets nicht immer wieder in dieser plumpen Touri Art und Weise angesprochen zu werden: „Ey seits ihr auch Deutsche oder was“ – „nö, wir sind nur unterwegs ;)“

Das Sauerländer Adler Auge hatte dann einen Spot entdeckt, der mir als Höhenängstler Blutschweiß gekostet hat. Aber das war ja nicht nur die Entdeckung des Spot´s. Sein Bock musste ja noch auf die Klippe. Lecko Mio. Da hat der Kupferstift volle Arbeit geleistet. Am Kofferträger gepackt, die Twin rückwärts Richtung Klippe geschoben:

DSC_0696

Während ich schwitze und daran arbeite meinen Atem zurückzubekommen, wurden Bilder aus sämtlichen Positionen gemacht. Am Folgetag ging es schließlich weiter Richtung Malatya.

4 Gedanken zu “Polatli – Kappadokien (Baloons) *364 km *67 km

  1. Gryvelan

    Hi Max!
    In dieser grandiosen Landschaft würde sich echt gut ein…
    ……Hütt machen!

    Denke aber, dass du im Moment quasi leeer bist?

    Toller Bericht, tolle Fotos – weiter so !!

    Das Bild mit dem Jungen auf denm Fahrrad hast du 1A eingefangen. Wenn das so weitergeht mit deinen Anstrengungen wird die Multi–Dia Vision Show in Görlitz (das ist da hinten kurz vor PL) auch rappelvoll. Viele Kollegen von der Grenzübergangsstelle haben sich schon angemeldet. Du wirst noch ein reicher Mann und kannst nach Rückkehr gleich weiterfahren…..

    Schön, dass alles so gut klappt und ihr Euch an das ‚Reisen‘ gewöhnt habt.
    Jedenfalls ist das mein Eindruck wenn ich die Berichte lese und die Bilder sehe. Hoffe, es geht für Euch und dann für Dich allein so weiter.
    Wobei im Orient geht es nochmal etwas ‚anders‘. Kenne ich aus eigenen Reisen und nun kommt erschwerend hinzu, das einige wenige sich überhaupt trauen aus EU herauszufahren.

    Alles Gute und immer an das REISEN denken!

    Karin & Michael. NORRA DALARNA

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