Tabriz – endlich im Iran *456 km

Wie geschrieben, sind wir zeitig aufgestanden und aus der Tiefgarage. Ab Richtung Grenze.

Bildergebnis

Van selber liegt auf ca. 1700 Höhenmetern. Die Temperaturen sind natürlich gefallen, wollten ja auch los fahren – logisch. Aber sowas von gefallen, dass ich das Visier wechseln musste, da der Schnee nicht mehr vom Helm wollte. Aus Van heraus nochmal 30 bis 40 KM zu der nächsten Tankstelle gefahren und dann auch erst einmal mollig warm eingepackt. Der Tankwart hatte uns Chai angeboten und uns zu seiner Heizung geführt, wir wollten jedoch weiter. Früh am Morgen, Heiß auf KM, egal welche Bedingungen herrschen, wir mussten in den Iran. Gefahren und tolle Landschaften gesehen. Kurz vor der Grenze war noch einmal eine Polizeikontrolle. Kinder standen am Straßenrand und hatten „Grünzeugs“ angeboten, welche von den Bergen gepflückt wurden. Dann kamen drei Kids, der „älteste“ ca. 10, 11, maximal 12 Jahre alt und Kippe im Mund. „Ey, Hello, Hello – good, very good“. Ein etwas jüngeres Mädel stand am rechten angebundenen Reifen und spielte im Profil mit den Fingern und grinste zu jedem Satz was ihr Freund/Bruder/Kollege/Begleiter vor sich brabbelte. Militärsoldaten, bewaffnet mit automatischen Waffen winkten uns weiter, sodass wir die Kids zügig passierten. Kurz vor der Grenze haben wir noch einmal unsere restlichen Türkischen Lira loswerden wollen. Nach dem Kaffee kamen wir zurück und es bot sich folgendes Bild:

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Dann Grenze……. Eine Menge organisatorisches war zu erledigen. Naja, ich belasse es dabei – wer Lust hat, kann mich/uns direkt ansprechen.

Von da an ging es los, Regen, Regen, Regen. Wir fuhren in Richtung Tabriz über eine Brücke eines nicht vorhanden Sees. Es war so stürmig, unglaublich. Alle drei- bis fünfhundert Meter waren „Parkluken“, durch welche der Wind sowas von pfiff, dass das Moped halben Meter Versatz hatte. Wir dachten das sei schlimm, es kam besser. Die Dunkelheit brach so langsam ein. Wir fuhren und sahen Unfälle, nicht schön. Wir machten Meter, erhöhten unsere Reisegeschwindigkeit. Es ging bergab, „Vorsicht Rutschig“ Schilder…… Und die Autofahrbahn war auf einmal gefräst, sodass die Kiste nur noch bei 110 KM/h Regen schwimmen konnte, aber sowas von. Der Lenker machte was er wollte. Straße war Sandig, rutschig, schmierig mit allem was verloren wird und dann fehlt auch noch die Hälfte vom Material der Fahrbahn. Busse kleingedrückt wie eine Ziehharmonika, Blaulichter und vieles mehr. Tabriz erreicht, das Wetter wurde leicht  besser, jedoch der Verkehr zum kotzen schlimmer. Autos, Roller, Mopeds, alles was fahren kann ohne Licht. Spur? welche Spur, ob auf deiner oder meiner. Es fuhr, kroichte und floichte wie es wollte. Endlich Hotel erreicht. Klitsch nass haben wir eingecheckt und unsere Sachen zum trocknen gelegt.

Am Folgetag ging es Richtung Teheran. Frisch getrocknet, neu motiviert, aus dem Hof des Hotels:

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Keine Lust aktuell mehr mit Zauberstäben und sonstigen Boardmitteln zu arbeiten, daher ein viereckiges Smilie, statt den Wonneprobben.

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